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`!Climbach`! (`F33f`_`[deutsch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Deutsche_Sprache]`_`f `*Klimbach`*) ist eine `F33f`_`[französische`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Frankreich]`_`f `F33f`_`[Gemeinde`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gemeinde_(Frankreich)]`_`f mit 479 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im `F33f`_`[Kanton Wissembourg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kanton_Wissembourg]`_`f im `F33f`_`[Département Bas-Rhin`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Département_Bas-Rhin]`_`f in der `F33f`_`[Region`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Region_(Frankreich)]`_`f `F33f`_`[Grand Est`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Grand_Est]`_`f (bis 2015 `F33f`_`[Elsass`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Elsass]`_`f). Sie ist Teil des `F33f`_`[Biosphärenreservats Pfälzerwald-Vosges du Nord`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Biosphärenreservat_Pfälzerwald-Vosges_du_Nord]`_`f.
>>Contents
• `F0af`_`[Geografie`#geografie]`_`f
• `F0af`_`[Geschichte`#geschichte]`_`f
• `F0af`_`[Bevölkerungsentwicklung`#bev-lkerungsentwicklung]`_`f
• `F0af`_`[Wappen`#wappen]`_`f
• `F0af`_`[Kultur und Sehenswürdigkeiten`#kultur-und-sehensw-rdigkeiten]`_`f
• `F0af`_`[Das Sanatorium`#das-sanatorium]`_`f
• `F0af`_`[Verkehr`#verkehr]`_`f
• `F0af`_`[Literatur`#literatur]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f
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>>Geografie
Climbach liegt westlich der Stadt `F33f`_`[Wissembourg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wissembourg]`_`f, hinter dem Pass `*Col du Pigeonnier`*, am Rande des Oberen `F33f`_`[Mundatwaldes`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mundatwald]`_`f und östlich des `F33f`_`[Lembacher`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Lembach_(Bas-Rhin)]`_`f Waldes.
>>Geschichte
Bei Grabungen in den Jahren 1970 bis 1984 fand man Relikte, insbesondere `F33f`_`[Silexe`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Feuerstein]`_`f, aus der `F33f`_`[Mittelsteinzeit`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mittelsteinzeit]`_`f in der Gemarkung von Climbach an der Grenze zu Pfaffenbronn.`:cite-ref-1[`F5bf`_`[1`#cite-note-1]`_`f] Vorläufer von Climbach war der Weiler `*Bedebur`*, der am alten Weg von `F33f`_`[Wissembourg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wissembourg]`_`f nach `F33f`_`[Bitche`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bitsch]`_`f lag, ungefähr an der Stelle des heutigen Friedhofs, urkundlich 633 und 967 erwähnt. Climbach selbst wird 1371 und 1419 unter dem Namen `*Kleinbachen`* erwähnt. Ab dem 15. Jahrhundert findet man die Namen `*Clenbach`*, `*Clienbach`* und `*Klynbach`*. Climbach gehörte zuerst der Familie `F33f`_`[Puller von Hohenburg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Der_Püller]`_`f, nach deren Aussterben 1482 ging es an die Familie `F33f`_`[Sickingen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sickingen_(Adelsgeschlecht)]`_`f über, die es bis zur `F33f`_`[Französische Revolution`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Französische_Revolution]`_`f besaß. Mit der `F33f`_`[Reformation`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Reformation]`_`f 1546 wurde der Großteil der Bevölkerung protestantisch und teilte sich mit der katholischen Gemeinde die Kirche, ein `F33f`_`[Simultaneum`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Simultankirche]`_`f. Ab 1890 bauten die Katholiken eine eigene Kirche, die 1896 geweiht wurde.
Climbach war immer ein armes Dorf. Die Böden in seiner Umgebung sind nicht fruchtbar. Die Bauern verdienten ein Zubrot durch das Sammeln von Heidelbeeren und Brennholz. Erst mit dem Bau der Militärstraße von Wissembourg nach Bitche im 18. Jahrhundert wurde Climbach verkehrlich erschlossen. Die Einwohner arbeiten heute meist in `F33f`_`[Lembach`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Lembach_(Bas-Rhin)]`_`f, `F33f`_`[Wissembourg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wissembourg]`_`f oder Deutschland.`:cite-ref-2[`F5bf`_`[2`#cite-note-2]`_`f]
>>>Bevölkerungsentwicklung
`t
| Jahr | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2006 | 2018 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 443 | 458 | 459 | 514 | 480 | 516 | 473 | 435 |
`t
>>Wappen
`F33f`_`[Wappenbeschreibung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wappenbeschreibung]`_`f: In Silber ein rotes `F33f`_`[Herz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Herz_(Heraldik)]`_`f von zwei gekreuzten blauen `F33f`_`[Pfeilen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Pfeil_und_Bogen]`_`f durchstoßen.
>>Kultur und Sehenswürdigkeiten
Im Wald von Climbach finden sich die Reste einer Kapelle, die am Platz einer heidnischen Kultstätte um das Ende des `F33f`_`[12. Jahrhunderts`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=12._Jahrhundert]`_`f von einem `F33f`_`[Eremiten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Eremit]`_`f erbaut wurde. Ein Jahrhundert später wurde der hölzerne Bau von den `F33f`_`[Zisterziensern`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Zisterzienser]`_`f durch eine `F33f`_`[Sandsteinkirche`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sandstein]`_`f ersetzt, nachdem der Platz zu einem Wallfahrtsort geworden war. Vermutlich im `F33f`_`[Dreißigjährigen Krieg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Dreißigjähriger_Krieg]`_`f wurde die Kapelle zerstört. Einige Mauern aus dem `F33f`_`[14. Jahrhundert`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=14._Jahrhundert]`_`f und vor allem ein Spitzbogen sind erhalten. An ein Schiff mit den Maßen 11,8 m × 8,2 m war ein Chor mit einer Länge von 7,7 m angebaut. Behauene Altarsteine der Climbacher Kapelle können im Museum `*Westerkamp`* in Weißenburg besichtigt werden. Innerhalb des Kapellenbereichs entspringt der `*Climbronn`*, der aufgrund der ihm zugesprochenen Heilkräfte im Mittelalter ein wesentlicher Grund für die Wallfahrten an diesen Ort war.
Auch bei Climbach verlief die `F33f`_`[Maginot-Linie`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Maginot-Linie]`_`f, deren Spuren man hie und da noch begegnet.
>>>Das Sanatorium
1896 eröffnete Franz Wolk ein Sanatorium in Climbach zur Behandlung von `F33f`_`[Lungentuberkulose`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tuberkulose]`_`f. Er hatte sich für den Ort wegen seiner Höhenlage (450 Meter) und seiner Abgeschiedenheit entschieden. 1932 übernahmen die Schwestern einer Klostergemeinschaft das Sanatorium, das hauptsächlich für Kinder aus Paris und Nordfrankreich genutzt wurde. 1936 wurden 245 Kurgäste gezählt. Ab 1960 ging die Zahl der kranken Kinder zurück, es wurden nun Kinder aus Problemfamilien betreut. Nachdem das alte Gebäude nicht mehr den Anforderungen entsprochen hatte, werden in einem Neubau etwas außerhalb des Ortes bis heute ca. 60 Kinder betreut. Es wird von der Gesellschaft `*Maison d'enfants à caractère social Alphonse Oberle`* (Sozial-Kinderhaus) betrieben.`:cite-ref-3[`F5bf`_`[3`#cite-note-3]`_`f] Das alte Sanatorium wird heute von der Gemeinde als Rathaus, Kindergarten und Grundschule genutzt.`:cite-ref-4[`F5bf`_`[4`#cite-note-4]`_`f]
>>Verkehr
Climbach ist Schnittpunkt diverser Departementsstraßen und liegt u. a. am Weg von Weißenburg nach Lembach.
>>Literatur
• `*Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin.`* Flohic Editions, Band 2, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S. 1578–1579.
• `*Le pays de Wissembourg`* (Land Wissembourg) ID L'Edition, Strasbourg 2004, ISBN 978-2-913302-91-4.
>>Weblinks
Commons
: Climbach
– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
>>Einzelnachweise
`:cite-note-1`!1.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-1]`_`f Charles Schlosser: Lembach Au fil du temps. Lembach 2014, ISBN 978-2-9550357-0-2, S. 10.
`:cite-note-2`!2.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-2]`_`f Le pays de Wissembourg, S. 6–9
`:cite-note-3`!3.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-3]`_`f [1]
`:cite-note-4`!4.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-4]`_`f Le pays de Wissembourg, S. 10f
`c`F0af`_`[↑ Back to top`#top]`_`f`a